Konsum

Wir Menschen in den Industriestaaten leben zum größten Teil im Überfluss. Unser Wohlstand geht auf Kosten anderer Menschen, die nicht in der „ersten Welt“ leben, und die für uns alles mögliche produzieren.

Wie viel haben beispielsweise die Bauern für das Gemüse und Obst bekommen, das wir im Supermarkt finden? Wie sind die Kinder, Frauen und Männer dafür entlohnt worden, dass sie unsere Kleidung zusammengenäht haben? Wer setzt elektronische Geräte wie MP3-Spieler oder Notebooks zusammen, wer baut die benötigten Rohstoffe ab, und warum ist das hier so unglaublich günstig?

Weshalb sind für uns Tiere – denkende, fühlende und liebenswerte Lebewesen – nur noch Produktionsmaschinen? Leiden sie etwa nicht darunter, wie sie behandelt werden?


Wir sollten uns bemühen, anders zu leben, nicht das zu kaufen, von dem wir wissen, dass es anderen schadet oder unter gerechten Umständen nicht verfügbar wäre. Ich wünsche mir, dass mehr Menschen das tun. Wer, wenn nicht wir, hat die Verantwortung und die Möglichkeit, diese Missstände zu beheben? Unser Kaufverhalten kann viel ausrichten.

Wir müssen kritisch überprüfen, woher die Dinge kommen, die wir haben wollen. Alternativen suchen und schaffen, oder auch mal verzichten. Wir sind nicht alleine auf der Welt.



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Zuletzt bearbeitet: Fri Jun 5 16:20:07 2009.